H A L L O !

Ich bin Antonie.
 
Ich bin promovierte Ernährungswissenschaftlerin und Wissenschaftsjournalistin für Ernährung.
 
Du bist hier genau richtig, wenn du …

… die Nase voll hast von Diäten und lieber dein Leben genießen möchtest.

… dir wünschst, dass Essen kein Thema mehr ist und du entspannt das genießen kannst, worauf zu Lust hast.

… du nicht weiter deine Zeit damit verschwenden möchtest, einem unerreichbaren Körperideal hinterherzujagen.

… dich lieber hier und jetzt in deinem Körper wohlfühlen möchtest.

Na, neugierig geworden?

Reingefallen auf den Wolf im Schafspelz

Hättest du mich noch bis vor kurzem gefragt, ob ich Diät halte, ich hätte vehement verneint. Meine Zeit der Crash-Diäten wie Kohlsuppe und Metabolic Balance (eine extreme Kalorienreduktionsdiät) hatte ich längst hinter mir gelassen. Mir war längst klar, dass Diäten nicht wirken. Ich kannte die wissenschaftliche Datenlage, dass 95 Prozent aller Diäten langfristig scheitern und fast zwei Drittel der Diäthaltenden nach fünf Jahren dicker sind als vor der Diät. Diäten hatte ich abgeschwört, war aber immer noch unbewusst gefangen in der allgegenwärtigen Diätmentalität: Ich war auf den Wellnesszug aufgesprungen. Ich habe “clean”, “Low Carb” oder “zuckerreduziert” gegessen, um mir und meiner Gesundheit “etwas Gutes zu tun”. Ich habe “meine Ernährung umgestellt”, um mich “wohler zu fühlen” und tief in meinem Inneren gehofft, dass ich endlich die richtige Ernährungsweise finde, mit der ich quasi nebenbei schlank werde. Nein, ich habe keine Diäten gemacht, ich bin nur auf den Wolf im Schafspelz reingefallen (und habe ich dabei für so schlau gehalten). Doch die Wellness-Bewegung, die sich hinter Statements wie “Es geht nicht ums Abnehmen, sondern um deine Gesundheit” und “Nur ein schlanker Körper ist gesund” verbirgt, ist nichts anderes als Diätmentalität in einem hübschen neuen Gewand mit Glitzer und Krönchen.

Wir lassen uns einreden, dass nur ein schlanker, fitter, durchtrainierter Körper auch ein gesunder Körper ist (Schwachsinn!). Dass Übergewicht krank macht und Dicke zwangsläufig früher sterben (auch Schwachsinn!). Dass mit genügend Disziplin jeder seinen Traumkörper erreichen kann (totaler Schwachsinn!). Ja, es gibt sie, die Ausnahmen. Die Erfolgsgeschichten, die mit ketogener, veganer oder zuckerfreier Ernährung, mit Clean Eating oder Intervallfasten [bitte Methode der Wahl hier einfügen] ihre Bikinifigur erreicht haben. Doch die Statistik sagt: Diäten scheitern langfristig und keine Diät, Ernährungsumstellung oder sonstige als Wellness-Methode getarnte Diät bewirkt einen anhaltenden Gewichtsverlust für mehr als eine kleine Minderheit.

Bye-bye Size-Zero-Sehnsucht

Fast 25 Jahre habe ich damit verschwendet, einem Idealbild nachzulaufen, dem ich wahrscheinlich nie entsprechen kann (oder zumindest nicht ohne Essstörung). Ich habe viele Momente verpasst, mit mir, meiner Disziplin und meinem Körper gehadert und mich über die Jahre sehr erfolgreich dick gehungert. Ironischerweise habe ich erst gemerkt, dass ich aus dem Diätenwahnsinn und der Size-Zero-Sucht aussteigen will, als mich quasi das Universum auf Zwangsdiät gesetzt hat. Seit Mai 2018 bin ich offiziell Anaphylaxie-Patientin (schreckliches Wort!). Seit August 2019 habe ich die Diagnose Histaminintoleranz und obendrauf noch etwa drei Dutzend Lebensmittelallergien. Gefühlt kam diese Allergiesache ganz plötzlich. Mittlerweile vermute ich, dass ich schon immer eine Histaminintoleranz hatte, die entweder als Reizdarm “verkannt” wurde oder sich daraus entwickelt hat (meine Reizdarmdiagnose habe ich seit 2004). Wahrscheinlich hat sich das dann mit dem Alter und/oder meinen beiden Schwangerschaften manifestiert.

Eine Hisaminintoleranz ist echt so überflüssig wie ein Sandkasten in der Sahara, aber etwas Gutes hat sie mir bereits beschert: Ich befinde mich dank ihr auf der Zielgeraden zum Happy End meiner unendlichen Diätgeschichte. Der Unterschied ist, dass ich “im Ziel ankommen” nicht (mehr) gleichsetze mit “schlank sein”. Jetzt wo ich mir endlich erlaube, das zu essen, was mir schmeckt und wonach mein Körper verlangt, werde ich es vielleicht. Oder ich bleibe dick. Denn niemand kann genau vorhersagen, was passiert, wenn man anfängt, sich intuitiv zu ernähren (übrigens, wenn dir jemand eine Abnahme verspricht mit intuitiver Ernährung: Hallo, Wolf im Schafspelz!). Was ich aber endlich begriffen habe: Ich ganz allein habe es in der Hand, ob ich Essen mit Schuld, Scham und Versagensgefühlen besetzen will. Ja, ich wäre gerne schlanker und möglicherweise werde ich mich von diesem Wunsch nie ganz lösen können. Doch ich habe mich dafür entschieden, dass Abnehmen keines meiner Lebensziele mehr ist. Das ist aufregend, aber auch ein etwas beängstigend, doch ich möchte sicher keinen Tag mehr damit verschwenden, meinen Körper zu bekriegen, sondern lieber das Leben in vollen Zügen genießen.

Was erwartet dich hier auf dem Blog?

Ich biete dir hier auf “Salat zum Frühstück” eine Alternative zur Diätkultur und das dazugehörige Wissen sowie Unterstützung an. Wenn du dich dafür interessierst, wie die heutige Diätmentalität entstanden ist, warum Übergewicht stigmatisiert wird, was “Health at every Size” bedeutet und welche Wege aus dem Diätenwahnsinn herausführen, dann melde dich am besten gleich bei meinem Newsletter an und du verpasst nichts mehr. Falls du hier Informationen über die neuesten Diättrends erhoffst oder eine Anleitung, wie du zehn Kilo in zwei Wochen abnimmst, kann ich dir leider nicht weiterhelfen.

Und falls du dich fragst, was es mit meinem Blog-Namen auf sich hat und wie eine Anti-Diät-Mentalität und Salalt zum Frühstück zusammenpassen, kommt hier die Erklärung: Eigentlich liebe ich es, süß zu frühstücken. Doch als ich mit den ganzen Histaminreaktionen (als ich noch gar nicht wusste, dass das welche waren) völlig verunsichert war, was ich essen soll, habe ich mir eines Morgens zum Frühstück eine große Schüssel Salat gemacht. Ich esse zwar nicht jeden Morgen einen Salat (vor allem nicht im Winter), aber er gehört seitdem zu meinen Lieblingsfrühstücksideen und mein Körper ist begeistert davon.

“Salat zum Frühstück” steht aber noch für etwas anderes. Nämlich dafür, dass wir uns endlich wieder erlauben sollten, alles zu essen, was wir möchten und was uns gut tut – auch wenn es vielleicht nicht der gesellschaftlichen Norm entspricht. Was ist schließlich schon normal? Das was alle tun? Ich hoffe, mein Blog kann dich dazu ermuntern, deinen eigenen Ernährungscoach zu finden, der tief in dir steckt und am besten weiß, was du brauchst – anstatt den Lehren irgendwelcher Ernährungsgurus zu folgen, die dich, deinen Körper und deine Bedürfnisse gar nicht kennen.

Hast du noch Fragen? Schreibe mir gerne eine E-Mail, nutze meine Social Media Kanäle, fülle das Kontaktformular aus, poste einen Kommentar oder nutze mein Kontaktformular. Auf Instagram findest du mich unter @salatzumfruehstueck. Nutze auch gerne meine Hashtags #salatzumfruehstueck und #haes_de, um dich zu vernetzen.

Viele liebe Grüße
Antonie